MGL Zeitung

Von Schülern für Schüler

Meinung

Was man gegen den Klimawandel machen kann

Ihr habt alle schon mal vom Klimawandel gehört. Viele Schülerinnen und Schüler gehen dafür an Freitagen auf die Straße, um zu demonstrieren. Allerdings sind einige nicht alt genug um demonstrieren zu gehen. Was man trotzdem tun kann, zeige ich euch in diesem Artikel.

FridaysForFuture – Ein wirklich GLOBALER Streik

1,4 Millionen Menschen standen am 20. September 2019 deutschlandweit nicht auf, um auf die Arbeit oder in die Schule zu gehen, vielmehr besuchten sie die FridaysForFuture-Demonstrationen in Städten wie Bonn, Berlin oder Köln. Selbstverständlich war auch das MGL mit 24 Teilnehmern, größtenteils aus der StudentsForFuture AG, vertreten. Begleitet von Frau Klewitz und Frau Schardinel-Wassong, traten die Schülerinnen und Schüler für einen zukunftsfähigen Planeten und eine nachhaltige Wirtschaft ein.

Die größte Bedrohung der Menschheit

Die größte Bedrohung der Menschheit ist weder Migration, noch Künstliche Intelligenz, noch ein Fake-News verbreitender Präsident – die größte Bedrohung mit der die Menschheit konfrontiert ist, ist ein von den Menschen verstärkter und folgenreicher Wandel des Weltklimas. Flucht, Vertreibung, Dürre, Hunger, Flut, extreme Wetterereignisse, sterbende Artenvielfalt: Dies alles sind Folgen einer fast nicht mehr aufzuhaltenden Entwicklung. Ein 16-jähriges Mädchen erklärt auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos: „I want you to act as if the house was on fire, because it is.“ Greta Thunberg ist genauso alt wie ich und zeigt Politikern, wo es lang geht, und sie hat Recht: Das Haus brennt und die Feuerwehr wurde noch nicht gerufen.

Jugendliche gegen den Klimawandel

Wir stehen zu viert mit bunten Tröten und fünf goldenen Luftballons, die nebeneinander gehalten das Wort „Klima“ ergeben, am 18. Januar 2019 auf dem Münsterplatz in Bonn. Um uns herum stehen hunderte weitere Jugendliche, die mit uns zusammen darauf warten, dass es anfängt. Wenn man den Blick in die Menge schweifen lässt, sieht man viele Plakate und Banner, die den Unwissenden zeigen, warum wir hier sind. Mit Sätzen wie „go green or go home“, „Grünkohl statt Braunkohle“, „There’s no planet B“, „Rettet die Bienen“, „Keine Kohle für die Kohle“, „CO2 verhüten“, „Wir ham die Eisbärn so gern!!!“ oder „weil Baum“ waren die Banner und Plakate geschmückt. Während des Laufens vom Münsterplatz, Am Neutor, Hofgarten, der Adenauerallee, der Ersten Fährgasse, dem Rathenauufer, dem Wilhelm-Spiritus-Ufer und der Dahlmannstraße entlang zum Platz der Vereinten Nationen rufen wir oft die Parolen „Wir sind hier, wir sind laut, weil ihr uns die Zukunft klaut!“ und beantworten die geschriene Frage „What do we want?“ mit „Climate justice!“ und die Folgefrage „When do we want it?“ mit „NOW!“.

Bald doch Tablets für alle?! – Der Digitalpakt auferstanden von den Toten?

„Wir haben es geschafft!“, verkündete unsere Bildungsministerin Karliczek (CDU) nach dem Zusammentreffen des Vermittlungsausschusses. Mit anderen Worten: Die Leiche hat wieder einen Puls! Am 20.02.2019 hatten sich nach nur 20 Minuten Vertreter des Bundestags und des Bundesrats auf einen gemeinsamen Gesetzentwurf geeinigt. Diese wahnsinnige Geschwindigkeit bezeugt die Einigkeit der Parteien in der grundlegenden Sachlage.

Fall für das Verfassungsgericht oder endlich Gleichberechtigung?! – Paritätsgesetz in Brandenburg

In ausnahmslos allen deutschen Parlamenten egal ob auf Landes- oder Bundesebene ist ein ganz bestimmtes Geschlecht unterrepräsentiert – nämlich das Weibliche. Im Landtag von Rheinland-Pfalz sieht es mit 35,6% noch viel besser aus als in den meisten Bundesländern. Schlusslicht bildet nämlich das Land Baden-Württemberg mit einem Frauenanteil von 24,5%. Aber auch im Bundestag sieht es blamabel aus. Hier ist nämlich der Frauenanteil nach der letzten Bundestagswahl von 36,5% auf 30,9% gesunken. Das sind die Fakten in einem Land, in dem die erste Frau schon 1919 im Parlament saß. Die SPD-Abgeordnete Marie Juchacz hätte wohl auch nicht ahnen können, dass Frauen 100 Jahre nach ihrer ersten Rede vor hunderten von Männern immer noch nicht den gleichen Anteil an Sitzen im Bundestag haben. Zumal sie ja auch 50% der Gesellschaft stellen.

„Fridays for Future“ – Schüler des MGL streiken in Bonn gegen Klimawandel

Fridays for Future? Bitte was?

Bei den „Fridays for Future“ handelt es sich um Streiks von Schülern und Studenten gegen den Klimawandel. Angefangen hat es mit der 16-jährigen Greta Thunberg. Am 20. August 2018, ihrem ersten Schultag, ging sie nicht wie ihre anderen Mitschüler zur Schule, sondern postierte sich mit einem Schild mit der Aufschrift „Skolstrejk för klimatet“ („Schulstreik für das Klima“) vor dem schwedischen Reichstag. Sie begann damit ihren Protest, der zahlreiche Schüler in vielen Ländern inspirierte. Mit ihrer Aktion möchte sie auf den Klimawandel und dessen Auswirkungen aufmerksam machen. Und dies, so sagt sie, muss in der Schulzeit geschehen, damit die Politiker auch handeln. Vorerst streikte sie allein, da sie von ihren Eltern und Lehrern kritisiert wurde. Doch schon bald folgten Nachahmer. Zuerst in Schweden und dann auch in anderen Ländern wie Belgien, Frankreich, Finnland, Dänemark und auch hier in Deutschland.

Alle Jahre wieder – Die Tafel, hier und deutschlandweit

„Alle Jahre wieder in der Weihnachtszeit organisiert Frau Herzog zusammen mit ihren Religionsklassen das Tafelspendenprojekt, bei dem in jeglichen Kursen und Klassen Sachspenden für die Linzer Tafel gesammelt werden. Hierbei kommen zumeist mehrere Einkaufswagen voller Lebensmittel und Pflegeprodukte zusammen. Aber eine wichtige Frage, die wir uns stellen müssen, ist: „Brauchen wir überhaupt eine Tafel oder kann das weg?“ Dieser Fragestellung will ich mit persönlichen Erfahrungen und Informationen über diese Organisation auf den Grund gehen.

Wie die Sprache der Nationalsozialisten einen neuen Aufwind erfährt

Ausdrücke wie „Lügenpresse“ oder „Altparteien“ hört man es heutzutage häufig über die Marktplätze Deutschlands schallen. Aber auch schon vor mehr als 80 Jahren waren solche Parolen im Trend. Der „Trendsetter“ war damals die NSDAP, die die deutsche Sprache für ihre propagandistischen Zwecke nutzte. Heute wieder genutzt, kennen viele Menschen gar nicht den Ursprung dieser Worte.

„Die Würde des Menschen ist unantastbar!“- Und die der Tiere?

Rind, Schwein, Huhn oder Gans, für die meisten Deutschen gehört Fleisch zu den „Grundnahrungsmitteln“ und wird dementsprechend häufig konsumiert. Aber die Frage dieses Kommentars soll nicht sein: „Ist Fleisch ein essentielles Nahrungsmittel?“, vielmehr wollen wir wissen, wo unser Fleisch eigentlich herkommt. Dabei lassen wir jedoch erstmal jegliche Importe aus verschiedensten Staaten nach Deutschland raus und beschäftigen uns nur mit der Frage, wie wir Deutschen mit landwirtschaftlichem Nutzvieh umgehen.

Schulleben in Deutschland – Bald Tablets für alle?!

Eine Schule, an der die Schüler nicht mit völlig überalterten PCs arbeiten, an der ein Smartboard nicht direkt abstürzt, wenn sein Schwamm benutzt wird oder an der ein jeder Schüler statt Bücher ein Tablet schleppen muss, ist in Deutschland wohl eher eine Traumvorstellung. Aber wieso eigentlich? Sind wir Schüler unserem Land so wenig wert?

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