MGL Zeitung

Von Schülern für Schüler

Beiträge

Was man gegen den Klimawandel machen kann

Ihr habt alle schon mal vom Klimawandel gehört. Viele Schülerinnen und Schüler gehen dafür an Freitagen auf die Straße, um zu demonstrieren. Allerdings sind einige nicht alt genug um demonstrieren zu gehen. Was man trotzdem tun kann, zeige ich euch in diesem Artikel.

Konzentrationslager Buchenwald – Die Abgründe der deutschen Geschichte

„JEDEM DAS SEINE“ – Groß prangt dieser zweckentfremdete Schriftzug über dem Tor des Konzentrationslagers Buchenwald, um jedem einzelnen Häftling seiner letzten mentalen Kräfte zu berauben. Zweckentfremdet deswegen, weil „suum cuique“ (=Jedem das Seine) eigentlich ein Grundsatz der antiken römischen Rechtsstaatlichkeit war, welchen die Nationalsozialisten für ihre Zwecke missdeuteten. Mit Rechtsstaatlichkeit hatte das NS-Regime mit ihrer Willkür und ihren Schauprozessen selbstverständlich nichts am Hut, aber die Inhaftierten des KZ sollten wissen, dass sie in den Augen der Nazis würdelos waren und diesen Zustand auch verdienten.

Kursfahrt nach Weimar – Wir entdecken die Kulturstadt Deutschlands

Am 18. Juni 2019 ging es pünktlich um sieben Uhr für die Leistungskurse Deutsch und Geschichte auf eine Entdeckungsreise an einen Ort voller Schönheit, Kultur und Geschichte. Unter der Leitung von Frau Charlier und Herrn Walker sollten wir eine Stadt vorfinden, in der schon vor mehreren hundert Jahren Dichter, Denker und Künstler ein Zuhause fanden und in der eine junge Republik ihre Keimzelle fand. Die Rede ist weder von Paris, noch London, noch Wien – nein, die beschriebene Stadt liegt mitten in Thüringen und trägt den Namen Weimar. Auf dieser Kursfahrt lernten wir eine Perle Deutschlands kennen, die einige der mitfahrenden Schüler bereits träumen ließ, selbst einmal dort studieren zu können. Auch Urlaubsplanungen wurden bereits überdacht, denn: Wozu braucht man Venedig, wenn man Weimar haben kann?

Interviews am Tag der offenen Tür

-Besucher
-Bläserklasse
-Musical AG
-Big Band

FridaysForFuture – Ein wirklich GLOBALER Streik

1,4 Millionen Menschen standen am 20. September 2019 deutschlandweit nicht auf, um auf die Arbeit oder in die Schule zu gehen, vielmehr besuchten sie die FridaysForFuture-Demonstrationen in Städten wie Bonn, Berlin oder Köln. Selbstverständlich war auch das MGL mit 24 Teilnehmern, größtenteils aus der StudentsForFuture AG, vertreten. Begleitet von Frau Klewitz und Frau Schardinel-Wassong, traten die Schülerinnen und Schüler für einen zukunftsfähigen Planeten und eine nachhaltige Wirtschaft ein.

Alternative Junior-Europawahl am Martinus-Gymnasium Linz

Das politische Interesse Jugendlicher steigt kontinuierlich, was sich nicht nur auf die Teilnahme einiger Schüler an der „Fridays for Future“-Demonstration am 24. Mai in Bonn zurückführen lässt. Auch sind immer mehr Heranwachsende in Parteien oder politischen Vereinigungen wie der Jugendvertretung Vettelschoß und dem Stammtisch für lebendige Demokratie (die Schülerzeitung berichtete) aktiv, doch wählen dürfen sie trotzdem nicht – zumindest sofern sie noch nicht die Volljährigkeit erlangt haben. Also haben die beiden Elftklässler Julian Velling und Thorben Thieme mit Unterstützung von Frau Nefigmann kurzfristig den Beschluss gefasst, Jugendliche wenigstens einmal zum Wählen zu berechtigen, jedenfalls inoffiziell. Da eine offizielle Juniorwahl anders als in den vergangenen Jahren 2019 am Martinus-Gymnasium nicht stattfinden konnte, programmierte Julian Velling selbstständig ein Programm, mit dem die Wahl zum Europäischen Parlament simuliert werden konnte. Thorben Thieme kümmerte sich derweil um die Organisation, Bekanntmachung und Zustimmung der Lehrer...

We are the world - MGL musiziert

Am 19. und 20.06.18 coverten über 15 Schüler „We are the world“ von Michael Jackson während der Projekttage unter der Leitung von Herrn Geldner, Dimal Hoti, Fabio Mehren, Nina Engels, Noah Baumann, David Kamp und Davide de Palo. Dabei stellte Herr Geldner sein Aufnahme-Equipment zur Verfügung und masterte die daraus entstandenen Tonspuren.

Die zwei kurzen Tage nutzten wir äußerst intensiv und teilten die Gruppe nach Feststellung der musikalischen Kompetenzen in ...



Produktion und Mastering: R. Geldner

#metwo

Es ist da! Der erste Podcastbaby der #metwo AG hat seinen Weg ins Licht der Welt gefunden! Mit großem Stolz präsentieren wir einen aufschlussreichen Einblick in das Leben einer Schülerin, die mehr als eine hat - Heimat, Vaterland, Muttersprache, Identität. Hört rein! Und wer selber so einen Podcast machen möchte, ist herzlich eingeladen, Migrationserfahrung ist nicht wichtig, nur Neugierde!

Frau Nefigmann

Luisa

Die größte Bedrohung der Menschheit

Die größte Bedrohung der Menschheit ist weder Migration, noch Künstliche Intelligenz, noch ein Fake-News verbreitender Präsident – die größte Bedrohung mit der die Menschheit konfrontiert ist, ist ein von den Menschen verstärkter und folgenreicher Wandel des Weltklimas. Flucht, Vertreibung, Dürre, Hunger, Flut, extreme Wetterereignisse, sterbende Artenvielfalt: Dies alles sind Folgen einer fast nicht mehr aufzuhaltenden Entwicklung. Ein 16-jähriges Mädchen erklärt auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos: „I want you to act as if the house was on fire, because it is.“ Greta Thunberg ist genauso alt wie ich und zeigt Politikern, wo es lang geht, und sie hat Recht: Das Haus brennt und die Feuerwehr wurde noch nicht gerufen.

Jugendliche gegen den Klimawandel

Wir stehen zu viert mit bunten Tröten und fünf goldenen Luftballons, die nebeneinander gehalten das Wort „Klima“ ergeben, am 18. Januar 2019 auf dem Münsterplatz in Bonn. Um uns herum stehen hunderte weitere Jugendliche, die mit uns zusammen darauf warten, dass es anfängt. Wenn man den Blick in die Menge schweifen lässt, sieht man viele Plakate und Banner, die den Unwissenden zeigen, warum wir hier sind. Mit Sätzen wie „go green or go home“, „Grünkohl statt Braunkohle“, „There’s no planet B“, „Rettet die Bienen“, „Keine Kohle für die Kohle“, „CO2 verhüten“, „Wir ham die Eisbärn so gern!!!“ oder „weil Baum“ waren die Banner und Plakate geschmückt. Während des Laufens vom Münsterplatz, Am Neutor, Hofgarten, der Adenauerallee, der Ersten Fährgasse, dem Rathenauufer, dem Wilhelm-Spiritus-Ufer und der Dahlmannstraße entlang zum Platz der Vereinten Nationen rufen wir oft die Parolen „Wir sind hier, wir sind laut, weil ihr uns die Zukunft klaut!“ und beantworten die geschriene Frage „What do we want?“ mit „Climate justice!“ und die Folgefrage „When do we want it?“ mit „NOW!“.

Bald doch Tablets für alle?! – Der Digitalpakt auferstanden von den Toten?

„Wir haben es geschafft!“, verkündete unsere Bildungsministerin Karliczek (CDU) nach dem Zusammentreffen des Vermittlungsausschusses. Mit anderen Worten: Die Leiche hat wieder einen Puls! Am 20.02.2019 hatten sich nach nur 20 Minuten Vertreter des Bundestags und des Bundesrats auf einen gemeinsamen Gesetzentwurf geeinigt. Diese wahnsinnige Geschwindigkeit bezeugt die Einigkeit der Parteien in der grundlegenden Sachlage.

SV – Interview

Am Tag der offenen Tür am MGL, nutzte die Schülerzeitung die Chance den aktuellen Schülersprechern, Nina Engels-Riegel, Niklas Hausen, Jon Düsel und Josefine Letschert ein paar Fragen zu stellen.

Was möchtest du am MGL verändern? „Ich möchte das Image unserer Schule allgemein positiv aufwerten und dabei die unzähligen Möglichkeiten, die unsere Schule bietet, repräsentieren“, so SV-Mitglied Nina.

Was gefällt dir besonders an unserer Schule?
„Ich finde so vieles an dieser Schule toll. Zum Beispiel die coolen Leute die hier überall sind, die tollen AGs und die Möglichkeit, sich frei zu entwickeln und dabei akzeptiert zu werden.“

Und wie kannst du dazu beitragen?

Fall für das Verfassungsgericht oder endlich Gleichberechtigung?! – Paritätsgesetz in Brandenburg

In ausnahmslos allen deutschen Parlamenten egal ob auf Landes- oder Bundesebene ist ein ganz bestimmtes Geschlecht unterrepräsentiert – nämlich das Weibliche. Im Landtag von Rheinland-Pfalz sieht es mit 35,6% noch viel besser aus als in den meisten Bundesländern. Schlusslicht bildet nämlich das Land Baden-Württemberg mit einem Frauenanteil von 24,5%. Aber auch im Bundestag sieht es blamabel aus. Hier ist nämlich der Frauenanteil nach der letzten Bundestagswahl von 36,5% auf 30,9% gesunken. Das sind die Fakten in einem Land, in dem die erste Frau schon 1919 im Parlament saß. Die SPD-Abgeordnete Marie Juchacz hätte wohl auch nicht ahnen können, dass Frauen 100 Jahre nach ihrer ersten Rede vor hunderten von Männern immer noch nicht den gleichen Anteil an Sitzen im Bundestag haben. Zumal sie ja auch 50% der Gesellschaft stellen.

Tag der Demokratie 2018 – auch Schüler des MGL setzen in Remagen ein Zeichen für Demokratie, Toleranz und Integration

Am 17. November 2018 veranstalteten der „Förderverein Altes Jugendheim“ und die Stadt Remagen zum nunmehr sechsten Mal einen „Tag der Demokratie“, um Nationalismus, Fremdenhass und Menschenverachtung Einhalt zu gebieten. Anlass war ein sogenannter „Gedenkmarsch für die Toten in den aliierten Rheinwiesenlagern“, den Rechtsextreme zum mittlerweile zehnten Mal in Remagen abhielten.

Der Tag begann am Morgen mit einem ökumenischen Gottesdienst an der Friedenskapelle „Schwarze Madonna“, welche die Nationalisten später für ihren Trauermarsch zu missbrauchen versuchten. Doch schon zu diesem Zeitpunkt zeigte sich, dass ihnen dies nicht so einfach gelingen sollte – schließlich sollten ihnen später an der gesamten Fensterfront des „Rhein-Arm-Campus“ Bilder von im Nationalsozialismus Deportierten und zu Mitmenschlichkeit aufrufende Transparente begegnen. Außerdem bauten zahlreiche demokratische Gruppen auf dem Campus ihre vielfältigen Stände auf, darunter der „Stammtisch Lebendige Demokratie“ aus Neustadt/Wied und Vettelschoß.

Der Broadway 2019 – Eine Geschichte vom Erwachsenwerden

Ob witzige Sketche, begabte Sängerinnen, erfrischende Tanzeinlagen, begnadete Musiker oder tiefgründige Poetry-Slams der Broadway 2019 hatte sie alle. Wobei die Frage aufkam, woher sie die ganzen Talente hergeholt hatten. Die Theorie, dass es sich tatsächlich um eingeflogene Broadway-Künstler handelt, musste ich sofort wieder verwerfen, als mir bewusst wurde, dass all diese Menschen vom MGL kommen und dazu noch alle aus einer Stufe sind.

Denn die MSS 13 führte sowohl am 21. als auch am 22.02.2019 die traditionelle Broadway-Show auf. Der Gedanke, dass der Abgang solch begnadeter Menschen einen herben Verlust für unsere Schule bedeutet, war beängstigend. (Ich hoffe, dass die nächsten Fünftklässler diese Verluste wieder ausgleichen können.) Jedenfalls haben es die Abiturienten trotz ihres Schulstresses hinbekommen, diese Veranstaltung zu organisieren und die Zuschauer zu begeistern.

Bilder von nackten Frauen?
-Ernst Ludwig Kirchner-Ausstellung

Am Dienstag, den 15.01.2019, ist die Klasse 9b zur Ernst Ludwig Kirchner-Ausstellung „Erträumte Reisen“ in der Bundeskunsthalle in Bonn gefahren.
Die Klasse wurde direkt von Bildern mit nackten, abstrakt gemalten Frauen begrüßt, denn Ernst Ludwig Kirchner bevorzugte es, nackte Frauen zu malen. Nach den ersten Bildern ging es fast ohne Ausnahmen auch so weiter. Kirchner hat auch von der Südsee geträumt und sich selbst und die Frauen in seinen Bildern nach seinen Vorstellungen von der Südsee gemalt.

„Fridays for Future“ – Schüler des MGL streiken in Bonn gegen Klimawandel

Fridays for Future? Bitte was?

Bei den „Fridays for Future“ handelt es sich um Streiks von Schülern und Studenten gegen den Klimawandel. Angefangen hat es mit der 16-jährigen Greta Thunberg. Am 20. August 2018, ihrem ersten Schultag, ging sie nicht wie ihre anderen Mitschüler zur Schule, sondern postierte sich mit einem Schild mit der Aufschrift „Skolstrejk för klimatet“ („Schulstreik für das Klima“) vor dem schwedischen Reichstag. Sie begann damit ihren Protest, der zahlreiche Schüler in vielen Ländern inspirierte. Mit ihrer Aktion möchte sie auf den Klimawandel und dessen Auswirkungen aufmerksam machen. Und dies, so sagt sie, muss in der Schulzeit geschehen, damit die Politiker auch handeln. Vorerst streikte sie allein, da sie von ihren Eltern und Lehrern kritisiert wurde. Doch schon bald folgten Nachahmer. Zuerst in Schweden und dann auch in anderen Ländern wie Belgien, Frankreich, Finnland, Dänemark und auch hier in Deutschland.

Alle Jahre wieder – Die Tafel, hier und deutschlandweit

„Alle Jahre wieder in der Weihnachtszeit organisiert Frau Herzog zusammen mit ihren Religionsklassen das Tafelspendenprojekt, bei dem in jeglichen Kursen und Klassen Sachspenden für die Linzer Tafel gesammelt werden. Hierbei kommen zumeist mehrere Einkaufswagen voller Lebensmittel und Pflegeprodukte zusammen. Aber eine wichtige Frage, die wir uns stellen müssen, ist: „Brauchen wir überhaupt eine Tafel oder kann das weg?“ Dieser Fragestellung will ich mit persönlichen Erfahrungen und Informationen über diese Organisation auf den Grund gehen.

„Stammtisch Lebendige Demokratie“

Angesichts der zunehmenden nationalistischen Tendenzen hat sich eine kleine Gruppe gleichgesinnter Frauen und Männer Anfang September dieses Jahres dazu entschlossen, einen „Stammtisch Lebendige Demokratie“ zu gründen. Seither ist die Gruppe stetig gewachsen und mittlerweile nehmen auch fünf Schüler unseres MGL (Julian Velling, Niklas Hausen, Laura Nielsen, David Kamp und Thorben Thieme) an dem Angebot des Mehrgenerationenhauses Neustadt/Wied teil. Der Gesprächskreis trifft sich alle zwei Wochen dienstags von 18:30 Uhr bis ungefähr 20 Uhr – in den ungeraden Monaten im Neustädter Mehrgenerationenhaus (Hauptstraße 2, 53577 Neustadt/Wied), in den geraden im evangelischen Gemeindehaus in Vettelschoß (Willscheider Weg 19, 53560 Vettelschoß).

Wie die Sprache der Nationalsozialisten einen neuen Aufwind erfährt

Ausdrücke wie „Lügenpresse“ oder „Altparteien“ hört man es heutzutage häufig über die Marktplätze Deutschlands schallen. Aber auch schon vor mehr als 80 Jahren waren solche Parolen im Trend. Der „Trendsetter“ war damals die NSDAP, die die deutsche Sprache für ihre propagandistischen Zwecke nutzte. Heute wieder genutzt, kennen viele Menschen gar nicht den Ursprung dieser Worte.

Weihnachtskonzert 2018

„Morgen kommt der Weihnachtsmann“. Das stimmt nicht so ganz, aber ein Geschenk gab es trotzdem: Das Weihnachtskonzert. Am Abend des 13.12.18 versammelten sich Schüler, Familien und Lehrer in der ausverkauften Stadthalle, um Musikerinnen und Musikern des Martinus-Gymnasiums zuhören zu dürfen. Um 18:30 Uhr war Einlass, und bereits um Viertel nach Sechs standen schon ganz viele Besucher vor der Tür, um die besten Plätze zu ergattern.

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